Waldbrand bei Erlabrück
Ein Großfeuer in einem Waldgebiet vor Zeyern beschäftigte am Montagnachmittag die Feuerwehren des Landkreises Kronach. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 14.50 Uhr das Feuer und verständigte umgehend die Feuerwehr. Der zu Löschzwecken herbeigerufene Polizeihubschrauber "tankte" sein Wasser in Schwimmbad in Wallenfels.

Bei dem brennenden Gelände in der Größe von etwa 100 x 100 Meter handelte es sich nach vorliegenden Erkenntnissen um eine vor Kurzem gerodete Fläche ohne Baumbestand. Für die Einwohner bestand zu keiner Zeit Gefahr. Durch die Feuerwehren und einen zu Löschzwecken eingesetzten Polizeihubschrauber konnte verhindert werden, dass der angrenzende Hochwald in Gefahr geriet, Opfer der Flammen zu werden. Allerdings wurde der Brand erst gegen 17.15 Uhr unter Kontrolle gebracht.

Auf dem Grundstück wurde in der vergangenen Woche regelmäßig Borkenkäferholz verbrannt. Vermutlich entfachte zwischenzeitlich aufkommender Wind das wahrscheinlich nicht sorgfältig abgelöschte Feuer, das sich wegen der herrschenden Trockenheit rasch ausweitete. Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr sperrten die in etwa 50 Meter vom Brandort vorbeiführende Bundesstraße 173 zwischen Zeyern und Wallenfels. Die Sperrung dauerte bis in die frühen Abendstunden an. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte mit der Abwicklung des Schadensfalles beschäftigt. Der entstandene Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Die Wehren aus Zeyern, Höfles, Vogtendorf, Seibelsdorf, Neufang, Küps, Steinwiesen, Wallenfels, Kronach, Gloßberg, Steinberg und Marktrodach waren vor Ort und bekämpften das Feuer. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Löschmaßnahmen aus der Luft.