"Flößer Holloh" bei den Jugendfeuerwehren Marktrodach und Wilhelmsthal
Am Nachmittag des 8. August machten sich die beiden Jugendfeuerwehren aus Marktrodach und Wilhelmsthal auf, das Fürchten zu lehren. Die Jugendlichen mit ihren Betreuern fanden sich an der Floßlände in Schnappenhammer ein. Nachdem alle Floße gleichmäßig besetzt waren, wurde eine Sicherheitsbelehrung an alle Teilnehmer durchgesagt. Man müsse sich gut festhalten, da man bis zur Brust ins Wasser tauchen würde, und den Kopf bis zum Boden beugen, da er sonst an die Brücke anstößt und auch ansonsten wäre es eine ziemlich gefährliche und nasse Angelegenheit. Diese Belehrung wurde natürlich von allen Teilnehmern etwas belächelt, bis es tatsächlich los ging.

Zitat stellvertretender Kommandant: "Ich hab doch nicht gedacht, dass man wirklich bis zum Bauchnabel nass wird, ich dachte die haben uns veralbert!!!"
Jugendfeuerwehr Marktrodach Flößen - MyVideo
Insgesamt sechs Wehrdurchfahrten führten dazu, dass auch die letzten bis auf die Haut nass wurden. Und das nicht nur bis zum Bauchnabel wie wir feststellen mussten, sondern bis zum Hals!
Die Gruppe mit 21 Personen hatte jede Menge Spaß und genoss die fast 40 minütige Fahrt auf der Wilden Rodach. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank unserem Kameraden Holger Fischer für die Organisation der Floßfahrt.

Anschließend gab es an der Flößlände am Willi Schreiber Flößerhaus die Möglichkeit sich um zu ziehen.

Am Feuerwehrhaus Marktrodach angekommen konnten die Jugendlichen noch einmal die Fahrt Revue passieren lassen und bei Pizza und Getränken einen gemütlichen Nachmittag verbringen.